Controlling in der Produktion
Was ich immer wieder feststelle ist, dass sogar Produktionsunternehmen keine Kostenrechnung einsetzen. Dabei wäre es doch so einfach.
Setzen Sie Stücklisten und Fertigungsaufträge ein. Lassen Sie hierauf die gearbeiteten Stunden, Minuten eintragen und das verbrauchte Material. Erstellen Sie eine Tabelle in Excel. Bewerten Sie die Stunden und das Material - setzen Sie Ihren Verkaufspreis dagegen, schon haben Sie Ihre Nachkalkulation.
Wenn Sie wissen, wie lange an einem Artikel gearbeitet wird, können Sie die Auslastung von Maschinen und Personal errechnen. Das ist wichtig, um Lieferzeiten zu ermitteln (und einhalten zu können).
Anhand der Nachkalkulation wiederum erkennen Sie die Artikel bzw. Artikelgruppe, die für den höchsten Deckungsbeitrag sorgt. Derartige Aufträge können Sie dann gezielt akquirieren.
verfasst von K. Menne - Manager für einen Tag
Controlling für den Mittelstand
http://www.manager-fuer-einen-tag.de