Controlling in der Produktion

8. Oktober 2007

Was ich immer wieder feststelle ist, dass sogar Produktionsunternehmen keine Kostenrechnung einsetzen. Dabei wäre es doch so einfach.

Setzen Sie Stücklisten und Fertigungsaufträge ein.  Lassen Sie hierauf die gearbeiteten Stunden, Minuten eintragen und das verbrauchte Material. Erstellen Sie eine Tabelle in Excel. Bewerten Sie die Stunden und das Material - setzen Sie Ihren Verkaufspreis dagegen, schon haben Sie Ihre Nachkalkulation.

Wenn Sie wissen, wie lange an einem Artikel gearbeitet wird, können Sie die Auslastung von Maschinen und Personal errechnen. Das ist wichtig, um Lieferzeiten zu ermitteln (und einhalten zu können).

Anhand der Nachkalkulation wiederum erkennen Sie die Artikel bzw. Artikelgruppe, die für den höchsten Deckungsbeitrag sorgt. Derartige Aufträge können Sie dann gezielt akquirieren.

verfasst von K. Menne - Manager für einen Tag
Controlling für den Mittelstand
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Warum muss ich planen?

14. September 2007

Entweder Sie haben ein Ziel vor Augen und planen den Weg dorthin oder Sie lassen sich treiben und landen irgendwo.

Setzen Sie sich mit Ihrer Vertriebsmannschaft zusammen und überlegen Sie wo Sie heute stehen. Was ist realistisch: dass der Umsatz im nächsten Jahr steigt, stagniert oder sogar fällt? Wenn der Umsatz steigen soll, darf das nicht zu Lasten der Marge sein. Was nutzt Ihnen mehr Umsatz, wenn der Gewinn am Ende sinkt? Was gibt der Markt vor? Erarbeiten Sie einen Maßnahmenkatalog. Planen Sie mit welchen Produkten und welchen Kunden Sie Ihr Ziel erreichen wollen.

Vor allem überlegen Sie auch, ob eine Umsatzsteigerung mit dem vorhandenen Personal und Produktionsanlagen realisiert werden kann. Wenn nicht, berücksichtigen Sie diese Investitionen und Zusatzkosten in Ihrer Planung. Vergleiche oben, Mehrumsatz aber weniger Gewinn??

Analysieren Sie die Vorjahre. Klassifizieren Sie Ihre Produkte und Kunden und A-Produkte und A-Kunden. Konzentrieren Sie sich hierauf.

Mit einer sauberen Planung bringen Sie nicht nur Struktur ins Unternehmen, sie macht die Arbeit Ihrer Verkäufer transparenter. Siehe auch meinen Beitrag “Verkäufer - oder was kostet die Welt” in diesem Blog.

Auch das ist Controlling und sichert langfristig die Geschäftsaktivitäten.

Demnächst mehr zum Thema Planung

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Factoring schafft schnelle Liquidität

13. September 2007

Das so genannte Factoring, der Verkauf von Forderungen ist für Mittelständler eine angenehme Sache. Es schafft schnelle Liquidität und es stellt eine Absicherung gegen das Ausfallrisiko dar. Kein Wunder dass es immer mehr Anbieter mit immer neuen Produkten gibt. Ein Überblick.

PADERBORN “Mittelständische Unternehmen verkaufen zunehmend selbstbewusst ihre Forderungen als Assets am Markt, um ihre Liquidität - bankenunabhängig - sicherzustellen. Die Anbieterseite stellt sich diesen Herausforderungen mit neuen Produkten und spezialisierten Factoring-Varianten, die den unterschiedlichen Bedürfnissen des Mittelstandes in besonderer Weise entsprechen.” Dies ist die Aussage des Factoringverbandes in seiner jüngst abgegebenen Presseerklärung zum Geschäftsjahr 2006. Neben den gängigen Factoring-Varianten Inhouse-Factoring, Standard-Factoring und Fälligkeits-Factoring haben sich mittlerweile weitere Produkte erfolgreich am Markt etabliert.

Den kompletten Artikel lesen Sie hier:

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Jahresabschluss 2006 – Die 10 besten Tipps und Tricks

12. September 2007

Bei vielen Selbstständigen steht derzeit die Erstellung des Jahresabschlusses 2006 auf dem Plan. Wie jedes Jahr gibt es zahlreiche legale Strategien, mit denen sich der steuerliche Gewinn kräftig drücken lässt

1. Klassik-Tipp Ansparabschreibung
Drohen Steuernachzahlungen, bietet das Einkommensteuergesetz das beste Gegenmittel an. Selbstständigen hilft nämlich ein Blick in die nahe Zukunft.…

2. Bewirtung freier Mitarbeiter
Bei Bewirtung von Kunden und Geschäftspartnern dürfen nur 70 Prozent der Restaurantrechnung den Betriebsausgaben zugerechnet werden. …

3. Höhere Abschreibung möglich
Bei Investitionen ins Anlagevermögen (Pkw, Lkw, Geräte, Maschinen, Werkzeug) im Jahr 2006 wurde der Abschreibungssatz von bisher 20 auf 30 Prozent angehoben. …

4. Nachweis der betrieblichen Pkw-Nutzung
Hat ein Selbstständiger für sein betriebliches Fahrzeug im Jahr 2006 kein Fahrtenbuch geführt, wird unterstellt, dass er dieses auch für Privatfahrten genutzt hat.…

5. Aufzeichnungen akribisch führen
Waren Handwerker im Jahr 2006 für Privatkunden tätig, sollten die Aufzeichnungen für 2006 noch gewissenhafter geführt werden als bisher. …

6. Aufteilung von Reisekosten
Nahm ein Unternehmer in 2006 an einem Seminar oder einen Lehrgang an einem anderen Ort teil, kann der An- und Abreisekosten …

7. Belege:
Unternehmer, die Belege über betriebliche Ausgaben nicht mehr finden und vorlegen können, dürfen einen Eigenbeleg erstellen. …

8. Elster:
Erwartet ein Unternehmer hohe Steuererstattungen, sollte er seine Steuererklärung per Internet ans Finanzamt senden.…

9. Pauschalen:
Wer seinen privaten Pkw zu betrieblichen Fahrten verwendet hat, kann 30 Cent je gefahrenen Kilometer vom Gewinn abziehen. Auch bei Abwesenheit vom Betrieb und von zu Hause…

10. Rückstellung:
Besteht das Risiko für Mängel in Haftung genommen zu werden, dürfen bilanzierende Unternehmer eine Gewinn mindernde Rückstellung für Gewährleistung bilden. …
 

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:

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Interview: Kontrolle ist gut, Controlling ist besser

11. September 2007

 

Wenn in Ihrem Unternehmen die Kosten aus dem Ruder laufen oder nicht genügend liquide Mittel zur Verfügung stehen, ist das eine Folge von fehlendem oder falschem Controlling. Wie Sie das ganz einfach einführen, erklärt Beraterin Karin Menne.

MittelstandDirekt: Was ist der Unterschied zwischen Controlling und Kontrolle?

Karin Menne: Viele Unternehmer denken, Controlling bedeutet, dass jemand an seinen Zahlen herumdoktert oder ihn kontrollieren will. Doch das stimmt nicht. Controlling kommt aus dem Amerikanischen und bedeutet sinngemäß Beherrschung, Lenkung und Steuerung eines Vorganges. Controlling heißt also, dass ein Unternehmer seinen Betrieb lenkt und steuert.

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 MittelstandDirekt: Ist Controlling auch für kleine Unternehmen wichtig?

Karin Menne: Auf jeden Fall. Warum betreiben denn die Großen so intensives Controlling? Weil sie den höchstmöglichen Gewinn erzielen müssen, da sie sonst an der Börse abgestraft werden. Und ein hoher Gewinn ist schließlich das Ziel jedes Unternehmens, egal wie groß oder klein es ist.

Das vollständige Interview lesen Sie  hier:

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Hälfte der Mittelständler findet Rating nützlich

9. September 2007

Na bitte eine Studie beweist es. Rating ist für den Mittelstand nicht nur eine Pflicht sondern auch eine Chance.

Für knapp 40 Prozent der Unternehmer hat sich das Verhältnis zur Hausbank durch das Rating verbessert.

Gut zwei Drittel (68,6%) der Rating-Profiteure führten günstigere Kredit-Konditionen als Vorteil an, 56,8% nannten den leichteren Zugang zu Krediten. Für 44,1% der Unternehmer lag der Vorteil in der Optimierung der Finanzierung und 26,5% glauben, durch das Rating eine Gewinnsteigerung erzielt zu haben. Gut ein Viertel (25,5%) konnte durch das Rating im Unternehmen eine Effizienzsteigerung verzeichnen.

Den vollständigen Bericht lesen Sie  hier:

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Planen oder nicht planen, das ist keine Frage …

5. September 2007

Mit dem Ende der Sommerferien werden die Unternehmen wieder verstärkt aktiv. Der Jahresendspurt hat angefangen. Eines der wichtigsten Themen sollte eine aussagefähige Planung sein. Was heisst das?

Fangen Sie damit an, den Markt zu analysieren. Wo steht Ihr Unternehmen, wo Ihre Mitbewerber, gibt es Veränderungen? Wer sind Ihre Kunden, hat sich die Struktur geändert? Vergleichen Sie mit dem Vorjahr. Kennen Sie die Gründe für die Abweichungen?

Vermeiden Sie die Konzentration auf (einige) wenige Hauptkunden. Wenn Ihnen diese wegbrechen, aus welchen Gründen auch immer, haben Sie ein Problem. Überlegen Sie sich Wege der Neukundengewinnung!

Definieren Sie Ziele und planen die hierfür erforderlichen Maßnahmen.

Erstellen Sie eine Übersicht über die abgegebenen Angebote und stellen diese den erhaltenen Aufträge gegenüber. Fassen Sie bei Angeboten nach! Wie ist Ihre Erfolgsquote, wieviel % der Angebote werden zu Aufträgen? Kennen Sie die Gründe, warum es mit manchen Kunden nicht geklappt hat?

Und vor allem, konzentrieren Sie sich auf Aufträge, die Ihnen eine gute Marge, einen guten Deckungsbeitrag liefern. Nur diese sollten Sie aktiv akquirieren. Dafür ist natürlich wichtig, dass Sie Ihre Aufträge nachkalkulieren. Die Zahlen hierzu liefert Ihnen Ihre Buchhaltungs- bzw. Controllingabteilung.

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Zahlungen von Kunden sichern

26. Juli 2007

Wie und wo lässt sich die Bonität von Kunden prüfen? Welche Anreize für das zügige Bezahlen von Rechnungen gibt es? Und was empfiehlt sich, wenn der Kunde nicht zahlt? Tipps, wie Sie die Zahlungen von Kunden sichern können, erfahren Sie hier.

1. Erfassen Sie die Kundendaten vollständig
2. Prüfen Sie die Bonität Ihrer Kunden
3. Rechnen Sie zügig mit Ihren Kunden ab
4. Zahlungsanreize statt Zahlungsziele
5. Nutzen Sie die Vorteile des Lastschriftverfahrens
6. Sparen Sie Gerichtskosten und Zeit: Mahnen statt Klagen

Quelle: MittelstandDirekt
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier

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Factoring - Für wen der Verkauf von Forderungen lohnt

12. Juli 2007

Argumente für das Factoring

Das wichtigste Argument für Factoring ist die Erhöhung der betrieblichen Liquidität. Die ankaufende Factoring-Gesellschaft zahlt in der Regel innerhalb weniger Tage zwischen 80 und 90 Prozent des Rechnungsbetrages sofort aus. Nur 10 bis 20 Prozent werden zunächst als Sicherheit einbehalten und erst ausbezahlt, wenn der Schuldner seine Rechnung beglichen hat.

Damit verbessert der Unternehmer seine Liquidität unmittelbar. Er kann Lieferanten schneller bezahlen sowie lukrative Skonto-Vereinbarungen nutzen und Einkaufs-Konditionen verbessern. Damit ist bereits ein Teil der Factoring-Gebühr kompensiert.

Sämtliche Risiken eines Forderungsausfalls werden vollständig auf die Factoring-Gesellschaft übertragen. Der mögliche Verlust von Forderungen muss also nicht durch zusätzlichen Umsatz ausgeglichen werden. Auch die Kosten für eine eigene Kreditversicherung – die in der Regel außerdem einen Selbstbehalt vorsehen - können eingespart werden.

Die verbesserte Liquidität verbessert auch die Bilanzstruktur und erhöht die Eigenkapitalquote. Das stärkt die Verhandlungs-Position des Unternehmers gegenüber der Bank, was langfristig zu günstigeren Kredit-Konditionen führt.

Wie Banken prüfen Factoring-Unternehmen die Bonität und die Kundenstruktur potenzieller Neukunden genau. Eine positiv verlaufene Prüfung ist somit gegenüber Banken aber auch gegenüber Lieferanten eine Art Qualitätssiegel.

Kosten im Unternehmen können eingespart werden. Das zeitintensive Forderungs-Management inklusive Mahnwesen und Inkasso übernimmt die Factoring-Gesellschaft. Dieses Einsparpotenzial im Personalbereich kann für die Kernaufgabe des Unternehmens genutzt werden.

Quelle: Topthema von MittelstandDirekt
Den gesamten Artikel lesen Sie hier

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Controlling - warum ???

9. Juli 2007

Alles im Kopf => kein Problembewusstsein

Die wichtigen Informationen über den Betrieb kennt der Unternehmer, aber in der Regel nur grobe Annäherungswerte. Nur schriftlich dargelegte Controlling-Informationen ergeben ein genaues Bild über die wirtschaftliche Lage.

Bitte, kein halbherziges Controlling. Es ist nicht für den Buchhalter gedacht und schon gar nicht für die Bank. Zahlen sind viel zu komplex, um sie alle im Kopf zu behalten.

Controlling ist kein Hexenwerk, aber ein geordnetes Gegenüberstellung von Zahlen ist sinnvoll und notwendig.

Versuchen Sie es es. Erstellen Sie eine Datei mit den Zahlen des Vorjahres, erstellen Sie eine Planung für das laufende Geschäftsjahr und vergleichen Sie diese mit den aktuellen Zahlen. Sie erkennen Trends und begreifen Zusammenhänge viel eher.

Wer schreibt der bleibt. Da ist etwas dran. Viel Erfolg damit, der Aufwand ist es wert!                           

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Controlling für den Mittelstand
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